Einbruchschutz

Einbruchschutz für Türen und Fenster – eine Notwendigkeit?

Materielle und psychische Folgen von Einbrüchen
Die Zahl der Einbrüche steigt jährlich an. Verantwortlich sind neben Gelegenheitstätern auch Banden aus Südosteuropa, die die Einbrüche begehen und sofort wieder verschwinden. Entsprechend gering sind die Aufklärungs- und Verurteilungsraten durch Polizei und Justiz. Die neueste Kriminalitätsentwicklung zeigt, dass vor allem die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin zur Zielscheibe von Einbrechern werden. Doch auch in ländlicheren Gegenden und Kleinstädten wie Philipsburg, Waghäusl oder Germersheim  wird häufiger zugeschlagen – und nicht mehr nur in anonymen Wohngegenden in Großstädten.

Einbrüche bringen oft einen hohen materiellen Schaden mit sich, der jedoch in den meisten Fällen von einer Hausratversicherung zumindest zum Teil beglichen wird. Wichtig ist hierbei, dass die Versicherungssumme auch wirklich dem Wert der Gegenständen im Haus entspricht und beim Kauf teurer Gegenstände auch entsprechend angepasst wird. Eine Wertgegenstandsliste kann im Falle eines Einbruchs helfen, die gestohlenen Gegenstände aufzulisten. Generell gehört wertvoller Schmuck in einen Safe oder in ein Bankschließfach, und auch größere Mengen Bargeld sollte man besser nicht zuhause haben.

Nicht nur die materiellen Folgen eines Einbruchs können immens sein – auch die Psyche kann schwer getroffen werden. Ist man jemals Opfer eines Einbruchs geworden, fühlt man sich in den eigenen vier Wänden lange nicht mehr wohl, hat Albträume und Angst, dass so etwas noch einmal passiert. Viele ziehen sogar um oder schaffen sich einen Hund an. Die Psyche leidet übrigens auch dann, wenn man dem Einbrecher gar nicht begegnet ist und er nur seine Spuren im Haus hinterlassen hat. Er selbst wiederum hegt keinerlei Interesse daran, dem Bewohner zu begegnen – und schlägt deswegen am Liebsten dann zu, wenn das Haus leer ist. Beliebte Zeiten dafür sind die Morgen- und Abenddämmerung in der dunklen Jahreszeit sowie die Ferien- und Feiertagszeit.

Einbruchschutz | Schwachstellen in Immobilien

Diebe schlagen zu, wenn das Haus gerade unbelebt ist, und sie brauchen nur wenige Sekunden, um in die Immobilie hineinzukommen. Ein beliebter Einstig im Einfamilienhaus sind Fenster und Terrassentüren. Besonders die gekippten Varianten lassen sich für den Dieb gut und schnell öffnen. Aber auch ein geschlossenes, handelsübliches Fenster haben versierte Einbrecher in wenigen Sekunden aufgehebelt. Dazu benötigen sie nur einen kleinen Schraubenzieher, und schon sind sie im Haus. Auch die oberen Stockwerke sind nicht unbedingt sicherer, wenn es am Gebäude Klettermöglichkeiten wie Balkone oder Bäume gibt. Im Mehrfamilienhaus ist die Schwachstelle eher die Wohnungstür. Im Haus selbst hält sich der Dieb nur wenige Minuten auf, greift zu Wertgegenständen, die sich schnell und einfach abtransportieren lassen wie Handys, Laptop, Schmuck oder Geld, und verschwindet wieder. Dabei hinterlässt er meistens keine Spuren, der Einbruch bleibt wie so oft unaufgeklärt.

Die gute Nachricht ist: Die Einbruchszahlen steigen zwar, doch es steigt auch die Zahl der versuchten Einbrüche. Immer mehr Eindringlinge scheitern, weil sie nicht schnell genug in das Haus hineinkommen und deswegen aufgeben. Bürger schützen sich mehr – mit mechanischen und elektrischen Einbruchschutzvorrichtungen wie den EiMSIG Alarmanlagen und besseren Fenstern und Türen

Vor- und Nachteile mechanischer Einbruchschutzvorrichtungen

Möchte man nicht sofort zu einer Alarmanlage greifen, empfiehlt es sich, sensible Stellen mit mechanischen Sicherungen zu verstärken. Zu mechanischen Sicherungen gehören neben Gittern, Kellerschachtrosten und Türquerverriegelungen auch Griffoliven für die Fenster. Gerade bei alten Fenstern und Türen ist eine mechanische Nachrüstung anzuraten. Denn sie entsprechen oft keiner Widerstandsklasse (resistant class). Kauft man neue Fenster und Türen, sollte man darauf achten, Produkte ab der Widerstandsklasse zwei zu kaufen. Alle mechanischen Komponenten verhindern den Einbruchsversuch oder machen es dem Einbrecher zumindest so schwer, dass er aufgibt. Der Nachteil mechanischer Sicherungen gegenüber elektronischen: Im Brandfall muss man schnell aus dem Haus und deswegen sämtliche Schlüssel für Gitter, Griffoliven & Co. parat haben.

Einbruchschutz – Tipps zur Vorbeugung

Neben der Installation von mechanischem oder elektronischem Einbruchschutz kann jeder Einzelne auch selbst etwas für die eigene Sicherheit und die seines Umfeldes tun.

Tipp 1: Anwesenheit simulieren

Einbrecher möchten den Bewohnern keinesfalls begegnen – deswegen ist es grundsätzlich wichtig, das Haus belebt aussehen zu lassen, wenn man nicht da ist. Denn das wirkt abschreckend. Möglich ist dies mit der Hilfe von Zeitschaltuhren, mit denen man Licht und Rollläden bequem steuern und individuell terminieren kann. Auch einen Fernsehsimulator könnte man einsetzen, um Anwesenheit zu simulieren.

Tipp 2: Einbruchschutz beginnt bereits vor dem Haus

Eine erste Hürde auf dem Weg zum Haus kann schon abschreckend wirken: Das können Zäune, Hof- oder Gartentore sein. Sämtliche Klettermöglichkeiten, die Diebe in die oberen Stockwerke befördern, wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel, gehören in einen abgeschlossenen Schuppen. Auch Licht an der Außenwand des Hauses, das mit Hilfe eines Bewegungsmelders angeht, wirkt abschreckend.

Tipp 3: Eine gute Nachbarschaft pflegen

Viele Einbrüche geschehen in anonymen Wohngegenden großer Städte, wo Nachbarn einander nicht kennen. Doch mehr und mehr Einbrecher wählen auch kleinere Städte und Orte als Zielobjekte aus. Weniger Chancen haben sie in den Gebieten, in denen die Nachbarn einander kennen und ein Auge aufeinander haben. Seltsame Vorkommnisse wie Autos, die langsam durch die Straßen fahren oder Menschen, die sich auffällig verhalten, fallen hier viel mehr auf. In solchen Fällen rät die Polizei auch grundsätzlich, die 110 zu wählen – besser einmal zu viel, als einmal zu wenig. Fährt man in den Urlaub fährt, sollte man die Nachbarn bitten, nach dem Rechten zu sehen, den Briefkasten zu leeren und die Mülltonne wieder an ihren Platz zu stellen. Denn all das sind Indizien für den Einbrecher, dass hier niemand zuhause ist – und die sind wirklich vermeidbar.

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Einbruchschutz, Einbrüche und ihre Folgen
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Jährlich im Mai stellt der Bundesinnenminister die neueste Kriminalstatistik vor. Seit einigen Jahren steigen die Einbruchszahlen, doch die Aufklärungsrate der Polizei bleibt niedrig.
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Alarmanlagen Axel Goebel dicht-o-fix e.K.
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